Net-Ma.de Weblog - Webagentur: Webwork, Internet und digitale Kunst

Der Autor

Meister der Worte, Du verkanntes Genie…

Das Schreiben, als Form des Ausdrucks, wirkt ebenso befreiend, wie die Hingabe zur Musik oder das Fertigen eines Gemäldes/Kunstwerks.

Ist es nicht gerade das Wort, das der heutigen Zeit soviel Sinn verleiht – gerade neben einer unkontrollierten Medienflut.

Mein Sinn strebt nach mehr, doch die Zeit lässt nicht immer ungehindert den Lauf eines schriftlichen Ergusses zu.

Auch von Schreibblockaden sieht sich der Verfasser dieses Blogs immer wieder geplagt …

Ja, der Freund der 3Punkt-Technik (…) ist ein Meister der unfehlbaren Fehlbarkeit menschlicher Unzulänglichkeit – und doch … (da war sie wieder, die 3.Punkt-Technik) auf der unentwegten Suche nach Perfektion. Weniger bei seinen Nächsten, als vielmehr bei sich selbst.

Die Schande beim Lesen mag oftmals sein, dass die Ironie mancher Worte und deren Hochklang, im gesprochen/gedachten wesentlich sinnhafter, mit einem gewissen Verständnis für die Person dahinter, zu erblicken sei … und somit eine Symbiose aus Person und deren ironisch, kindlicher Sprache, als auch der Wahrhaftigkeit der Worte, die gesprochen wurden, entstehen lässt.

Nicht zu unterschlagen sei die Tatsache, dass auch immer die Verwendung von Sprache eine gewisse Gefahr mit sich führt. Die Gefahr der (wie oben bereits genannt) unfehlbaren Fehlbarkeit. Hierin liegt wohl auch die Gefahr des gesamten Wissen, der neuen Medien. Wo reden kann wer sich des Wortes verpflichtet fühlt, wo sagen kann, der sich des Geistes Neigung zugetan sieht, da lauert auch immer der Hintergrund gefährlichen Halbwissens. Nur wer sich ausnahmslos nicht davon frei sprechen kann, wird sein Werk nach bestem Ermessen vollbringen.

Wer nun bis zu diesem Teil gefolgt ist, ohne die Hände ahnungslos über dem Kopf zusammen geschlagen zu haben, der wird wohl auch verstehen, was genau es mit dieser Seite auf sich hat.

Als Mensch fühle ich mich zu multidimensional, um nur einen Sprachgebrauch zu wählen, nur einen Themenbereich zu behandeln – SPRICH … nur einen Kurs zu fahren.

Aus diesem Grund findet man in meinem Blog und in der gesamten Schaffenskunst meines Lebens, sehr viel Unterschiedliches. Das Gefühl des Ankommens, bei nur einer Sache war mir bis heute noch nicht vergönnt.

Eine genaue Beschreibung abzugeben, ist aus eben diesen Gründen nahezu undenkbar. Man sieht ein Bild, das sollte reichen um sich eine Vorstellung zu machen. Und doch ist auch das nur eine Momentaufnahme einer Person, die sich selbst als unentwickelten Teil einer nie enden wollenden Evolution des Geistes begreift. Am ehesten wird man ohnehin ein Profil zeichnen können, so man das denn tun will, wenn man alles Texte gelesen hat und begreift, was Teil einer Person ist, die sich nicht festlegen mag. Dies jedoch bezieht sich erstrangig auf die Auswahl der Themengebiete, nicht jedoch ausnahmslos auf den Standpunkt und die Meinung zu bestimmten Themenbereichen.

Alexander Friedrich