Was wird anders bei Windows 8
Das neue Windows Betriebssystem wird alle bisherigen Windows-Versionen in den Schatten stellen. 2012 Soll die neuste Entwicklung von Microsoft auf den Markt kommen und damit sowohl Tablets mit kleinem Bildschirm, als auch PCs mit Desktopoberfläche bedienen.
Der neue Schützling des Softwareriesen, wird einiges in der Welt der Computer verändern. UEFI nennt sich ein smarter Bios-Ersatz, der die Ladezeit erheblich verkürzen soll. Das gewohnte Programm-Menü verschwindet ganz und macht Platz für sogenannte Live Tiles (Apps). Entwickler setzen also immer mehr auf die intuitive Steuerung ihrer Software. Auf der D9 Technologiekonferenz verwunderte es nicht dass Microsoft Windows 8 erstrangig auf den Tableteinsetz testete und vorstellte. Obwohl das neue Betriebssystem für Touch-Navigation entwickelt wurde, soll es aber auch die traditionelle Tastatur/Maus-Steuerung beherrschen.
Alles im Blick
Insgesamt wird die Computerlandschaft informativer und die Live Tiles von Microsoft erfüllen dabei nicht nur ihren optischen Zwecke. Auf der Systemoberfläche sorgen sie für einen permanenten Informationsfluss. So hat der Benutzer neben seinen E-Mails in Outlook auch den aktuellen Börsenverlauf und die derzeitigen Sportergebnis im Blick. Sicherlich können verschiedene Tiles nach dem Wunsch des Users hinzu gefügt und verändert werden. Ebenfalls holt Windows den Vollbildmodus für Anwendungen zurück, optimiert aber diese Technik durch intelligente Anpassung und optimale Bildschirmausnutzung einzelner Programme.
Oberfläche
Neben der neuen Oberfläche, die stark an den damaligen Sprung in das Zeitalter von Windows 95 erinnert, kann der Benutzer aber auch einen sogenannten Windows 7 Modus verwenden. Diese Alternative soll aber nur im Notfall verwendet werden, da Microsoft mit Windows 8 weiterhin herkömmliche Windowsprogramme unterstützen wird. Damit macht es der Softwareriese möglich, Apps auf einem gewöhnlichen PC und Windowsprogramme auf einem Tablet nutzen zu können.
App-Technologie
Bei der Technik hinter den Apps, setzt Microsoft auf HTML5 und Javascript. In dem neuen Betriebssystem wird der Internet Explorer 10 in einer App-Version enthalten sein. Da auf dem Startbildschirm ein Live Tail mit der Bezeichnung “Store” zu sehen ist, darf man Spekulieren wie Microsoft die einzelnen Anwendungen unter die Nutzer bringt. Wahrscheinlich wäre der Verkauf über einen eigens bereit gestellten App-Store. Zusätzlich wird wohl auch die Installation von anderen Softwarequellen möglich sein.
Fazit
Eine sehr schöne Entwicklung, was sich bis jetzt erkennen lässt. Gerade in Hinblick auf Googles Entwicklungen mit dem Chromebook, muss Windows aber auch nachziehen. Die Betriebssysteme der Zukunft werden aller Wahrscheinlichkeit nach immer informativer, mit einem Schwerpunkt auf Apps und einer möglichst geringen Belastung für immer leichtgewichtigere Hardware.
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